Sinuslift

Beim Sinuslift wird der Bereich der Kieferhöhle angehoben. Dies ist der Raum im hinteren Bereich des Oberkiefers, in dem aufgrund unzureichenden Kieferknochens keine Implantate eingesetzt werden können. Ziel dieses Verfahrens ist es, mehr Knochenvolumen zu schaffen, damit Implantate stabil und ausreichend knochengestützt eingesetzt werden können.
Wie läuft ein Sinuslift ab?
Der Sinuslift umfasst in der Regel folgende Schritte:
Beurteilung:
Der Zahnarzt beurteilt den Zustand des Kieferknochens und des Sinusbereichs. Informationen über das Knochenvolumen und die Lage der Kieferhöhle werden mithilfe bildgebender Verfahren wie Röntgen und/oder Computertomographie gewonnen.
Anästhesie:
Der Sinuslift wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dadurch werden Schmerzen und Beschwerden vermieden.
Heilungsprozess:
Nach dem Sinuslift wird eine gewisse Zeit gewartet, bis das durch das Knochentransplantat geschaffene neue Knochenvolumen verheilt ist. Diese Zeitspanne beträgt in der Regel 4–9 Monate. Sobald der Heilungsprozess abgeschlossen ist, können die Implantate eingesetzt werden.
Der Sinuslift sorgt für ausreichend Knochenvolumen für die Implantatbehandlung. Dadurch können die Implantate stabiler platziert und ein langfristiger Erfolg erzielt werden. Der Sinuslift sollte von einem spezialisierten Zahnarzt durchgeführt und individuell für jeden Patienten bewertet werden.